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Zum 800-jährigen Stadtjubiläum soll in Borken eine neue Zeitkapsel entstehen. Geplant ist, die Kapsel im Mauerwerk des Holkensturms einzulassen und dort Erinnerungen an das Jubiläumsjahr sowie Eindrücke aus dem Borken des Jahres 2026 dauerhaft zu bewahren.
Die Idee knüpft an eine besondere Aktion aus dem Jahr 1976 an: Damals wurde anlässlich des Stadtjubiläums eine Zeitkapsel im Diebesturm eingemauert. 50 Jahre später soll diese Tradition nun im Rahmen von „Borken 800“ fortgeführt werden – mit einem stärkeren Fokus auf die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.
Grüße aus dem Jahr 2026
Ein besonderer Bestandteil der neuen Zeitkapsel sollen persönliche „Grüße der Borkener Bevölkerung an die Zukunft“ sein. Dafür konnten Bürgerinnen und Bürger im Zeitraum 10.9. bis 27.09.2026 in der Tourist-Information im FARB vorbereitete Postkarten ausfüllen und ihre Gedanken, Wünsche und Botschaften für zukünftige Generationen festhalten.
Denn die eingereichten Grüße sollen anschließend erfasst und möglicherweise auf Mikrofilm in die Zeitkapsel aufgenommen werden. Mikrofilm gilt neben Papier als besonders langlebiges Speichermedium und hat zudem den Vorteil, dass zum Lesen lediglich eine Lupe und eine Lichtquelle benötigt werden.
Nach aktuellem Plan soll die Zeitkapsel verschiedene Dokumente und Erinnerungsstücke enthalten, die das Jubiläumsjahr und das heutige Borken widerspiegeln. Dazu gehören unter anderem
Auch die vier im Rahmen des Stadtjubiläums erschienenen Jubiläumsmagazine sollen Teil dieser besonderen Sammlung werden. Abhängig vom verfügbaren Platz in der Kapsel ist zudem vorgesehen, weitere Erinnerungsstücke aus dem Jubiläumsjahr aufzunehmen.

Vorgesehen ist, die Zeitkapsel im Mauerwerk des Holkensturms einzulassen. Die Abdeckplatte soll auf der Seite zum Parkplatz „Butenwall“ angebracht werden und vom Treppenaufgang unmittelbar neben dem Turm gut sichtbar sein. Von außen ist eine Sandsteinplatte vorgesehen, die sich gestalterisch an der Abdeckung der Zeitkapsel von 1976 am Diebesturm orientiert. Die geplante Beschriftung lautet entsprechend: „2026“.
Mit der neuen Zeitkapsel soll das Jubiläumsjahr nicht nur dokumentiert, sondern zugleich eine Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geschaffen werden. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mit ihren persönlichen Botschaften selbst Teil dieser Erinnerung zu werden.
