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Als langjährige Schulleiterin (2009 - 2022) des Gymnasiums Remigianum gestaltete sie die schulische Entwicklung entscheidend mit. Sie leitete umfassende Veränderungen wie die Umstellung von G9 auf G8 und wieder zurück auf G9, förderte die Digitalisierung des Unterrichts und setzte sich für moderne Lernräume, WLAN-Ausbau und den Einsatz digitaler Medien ein.
Unter ihrer Leitung wurden bauliche Projekte wie die Sanierung von Schulgebäuden und der Bau einer neuen Mensa umgesetzt. Während der Corona-Pandemie zeigte sie organisatorisches Geschick, indem sie kreative Formate wie eine Autokino-Abiturfeier ermöglichte. Auch nach ihrem Eintritt in den Ruhestand bleibt sie aktiv und unterrichtet seit 2025 auf Teilzeitbasis am Berufskolleg Borken, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken.
Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit engagiert sie sich kulturell als Theaterkritikerin, verfasst regelmäßig Rezensionen für lokale Medien und setzt sich für die Förderung der Theaterkultur in Borken ein. Mit Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und kulturellem Interesse prägt Dorothea Nattefort das öffentliche Leben in Borken bis heute.

Quellen:
diverse Zeitungsartikel der BZ vom 07.03.2015; 10.02.2016; 17.09.2016; 28.08.2018; 28.01.2022